Hybrid Learning – Entwicklung von Ansätzen für „ferngesteuertes“ Lehren und Lernen

Vom 23. bis 28. August 2020 in Leeuwarden, Niederlande

Lernen der nächsten Generation
Entwicklung von Ansätzen für ferngesteuertes Lehren und Lernen

Die globale COVID19-Krise hat die Bildung in der gesamten EU tiefgreifend beeinflusst und die Schulen über Nacht mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert.

Die Rückkehr zu einer Art „vor-kovidem“ Normalzustand ist höchstwahrscheinlich keine Option, und es wird erwartet, dass die meisten EU-Länder gemischte, hybride Lehr- und Lernmodelle entwickeln oder möglicherweise sogar wesentliche Teile ihres Bildungssystems neu erfinden müssen. „Remote Learning“ kann dabei als neuer Teil der Pädagogik eingesetzt werden. Es ist sinnvoll, die Möglichkeiten der Technologie auf intelligente, praktische und dennoch flexible Weise zu nutzen, die weit über das hinausgehen, wofür sie bis heute verwendet wurde.

Viele Länder haben Initiativen initiiert, um Technologie als Katalysator für Innovationen zu nutzen. Dies können große landesweite Initiativen wie der Deutsche „Digitalpakt Schule“ sein, aber auch Projekte, die von regionalen oder lokalen Kommunen unterstützt werden und mit dem EU-Aktionsplan für digitale Bildung in Einklang stehen. Technologie ist jedoch nur ein Teil der Lösung.

Dies führt uns zu der wesentlichen Frage: Wie könnten wir Ansätze für gemischtes, „ferngesteuertes“ Lehren und Lernen entwickeln, die es Schulen und Lehrenden ermöglichen, damit unbefangen umzugehen und digitale Komponenten attraktiv für alle Seiten einzusetzen.

In 4 Sitzungen werden Aspekte und Ansätze des kombinierten Lehrens und Lernens in Post-COVID-Schulen untersucht. Mithilfe von Design Thinking-Techniken und Erfahrungen aus Schulbesuchen in Friesland entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam einen maßgeschneiderten Rahmen für „technologiegestütztes Blended Learning“ in ihren Schulen.

Die Arbeitssprache ist Englisch.
Die Gruppe wird aus etwa 8 bis 12 Teilnehmenden bestehen.

Kursgebühr: 750,00 Euro

Folgende Leistungen sind abgedeckt:

  • Programm – Seminar, Besuche und Besichtigungen von Bildungseinrichtungen
  • Tutor vor Ort, Notfall-Telefonnummer
  • Vorbereitung in Berlin oder online

Teilnehmende aus dem Netzwerk der GEB können ein Erasmus-Stipendium erhalten:

Zuschuss zu den Reisekosten: 180 bis 275 Euro (je nach Entfernung)

Zuschuss zu den Aufenthaltskosten: 588 bis 672 Euro (je nach Bildungsbereich und Antragsjahr)

Zuschuss zu den Seminargebühren: 350 Euro (nur pädagogisches Personal im Bereich Schulbildung inkl. vorschulischer Einrichtungen)

Ein detailliertes Programm finden Sie hier (Stand: Juni 2020)