Jugendbildung
Geförderte Projekte in der Jugendbildung werden meistens im Rahmen des EU-Programms "Jugend in Aktion" oder auf nationaler Ebene mit Unterstützung durch das "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" durchgeführt.
A) Jugendbegegnungen:
Jugendliche aus verschiedenen Ländern treffen sich für eine bestimmte Zeit (meist 10 bis 14 Tage) an einem Ort um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, Erfahrungen auszutauschen und so gegenseitige (Vor-)urteile abzubauen. Ziel der Projekte ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Raum und Zeit zu geben, Menschen und Kulturen aus anderen Ländern kennen zu lernen.
B) Europäischer Freiwilligendienst:
Jugendliche und junge Erwachsene haben die Möglichkeit, für eine längere Zeit (in der Regel 6 bis 12 Monate) in ein am Programm „Jugend in Aktion“ teilnehmendes Land zu gehen und dort einen gemeinnützigen Dienst (Freiwilligendienst) zu leisten. Neben den Mitgliedstaaten der EU gibt es auch Einsatzstellen in Südamerika und Ost- bzw. Südosteuropa.
Weitere Informationen über den Europäischen Freiwilligendienst
Aktuelle Projekte
Die Kunst baut Brücken II - Bilaterale Jugendbegegnung zum Thema Kunst und Kultur
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Im Oktober 2010 in Berlin
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr fahren im Oktober wieder 12 Jugendliche und zwei Begleitpersonen aus Jaroslawl (Rusland) nach Berlin um den Gegenbesuch zu der bilateralen Jugendbegegnung im Sommer anzutreten. Wie die deutschen Jugendlichen in Jaroslawl werden auch die russischen Jugendlichen in Berlin in den Familien herzlich aufgenommen. Zur Entdeckung und Entwicklung der eigenen Kreativität werden im Jugendclub "Fuchsbau" Workshops zum Thema Kunst und Kreativität durchgeführt.
Die Projektidee wurde im Frühjahr 2009 während der „Deutschen Tagen“ in Jaroslawl geboren, die die Deutsche Botschaft in Moskau in jedem Jahr in einer anderen russischen Provinz durchführt.
We can do it! (Teil VI)
Die internationale Jugendbegegnung für Menschen mit und ohne Behinderungen aus 11 europäischen Ländern zum Thema Partizipation und Teilhabe an der (europäischen) Gesellschaft
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Im Juli 2011 in Jaroslawl (Russland)
Wir haben 2003 bis 2009 sehr gute Erfahrungen bei integrativen Jugendbegegnungen in den Ländern des Balkans und der ehemaligen Sowjetunion gemacht. Deshalb möchten wir diese Jugendbegegnungen mit Partnerorganisationen aus Osteuropa und des Kaukasus weiterführen.
Ziel ist, dass sich Jugendliche aus zehn Ländern Mittel- und Osteuropas sowie des Kaukasus mit dem Thema „Behinderung“ beschäftigen. Sie sollen sich mit der Integration von Jugendlichen mit Behinderung in ihren lokalen Gesellschaften Gedanken machen. Sie werden das Thema in verschiedenen gemischtnationalen Workshops behandeln und dafür Methoden des nicht-formalen Lernens nutzen.
Wir möchten, analog zur letzten Staffel, die Jugendbegegnung bis 2013 in möglichst allen an dem Projekt teilnehmenden Ländern stattfinden und durch die Jugendgruppen organisieren lassen.
Die nächste Jugendbegegnung findet im Juli 2011 in Jaroslawl statt und wird durch die Europäische Kommission, die Aktion Mensch und die Fürst-Donnersmarck-Stiftung unterstützt.






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